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Bericht vom Sommerprojekt 2010
Als wir die Reise antraten, waren wir fünf sehr gespannt auf das Leben hier im Diakonissen-Mutterhaus. Wir wurden direkt sehr offen und herzlich empfangen. Jede von uns bekam ein großzügiges Zimmer mit Bad zugeteilt In den ersten Tagen haben wir einiges über das Leben von und mit Diakonissen kennengelernt. Des Weiteren wurden uns die Stadt Marburg und die Umgebung nähergebracht. Diese Zeit hat uns zu einer Gruppe geformt.
Jeden Morgen begannen wir den Tag mit einem gemeinsamen Morgenlob. Danach gab es ein gruppeninternes Frühstück, anschließend war Zeit für das Projekt. Um die Mittagsstunde nahmen wir am Mittagsgebet und am gemeinsamen, offenen Mittagessen mit den Schwestern teil.
Es war auch schön, etwas Gemeinsames mit den Schwestern zu unternehmen, z.B. ein gemeinsamer Besuch des Freilichtkinos. Jeden Sonntag nahmen wir am Gottesdienst und anschließendem Gemeindekaffee teil. Durch den Tag wurden wir jeweils von einer Schwester begleitet.
Am Montag startete dann endlich das Projekt, durch das uns Schwester Christina Kuhlmann begleitete. Unser Vorhaben fand bei Wolkenkratzer e.V. statt. Dies ist eine Elterninitiative, die im Brennpunkt von Wehrda entstanden ist. Dort haben sie ein Haus gemietet, woraus eine Anlaufstelle für Kinder, Jugendlichen und deren Eltern entstand. Das Projekt startete mit drei Tagen Planung die durch Kreativität, Chaos und Spaß geprägt waren. Die Vormittage planten wir für die Altersgruppe von vier bis sieben Jahren, und die Nachmittag für die neun- bis vierzehnjährigen.
Wir formulierten das Thema "Wolkenkratzer Kunterbunt". Den einzelnen Tagen ordneten wir eine Farbe zu. Dazu gestalteten wir ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Spielen und Bastelangeboten. Leider kamen nicht so viele Kinder, wie wir erhofft hatten. So mussten wir den Tagesablauf der Gruppenstärke anpassen. Jedoch konnte sich jedes Kind individuell frei entfalten und hatte viel Spaß. Am letzen Tag haben wir ein kleines Fest für Eltern und Kinder mit Kaffee, Kuchen, Spielen und einer Menge Spaß veranstaltet. Diese Aktion wurde gut angenommen.
In den vergangenen zwölf Tagen konnten wir viele Eindrücke über das Leben von Diakonissen sammeln. Uns begegneten die Schwestern immer mit sehr viel Interesse und Offenheit. Es war für uns sehr faszinierend, die einzelnen Beweggründe zu erfahren, die sie dazu brachten mit und für Gott zu leben. Des Weiteren teilten sie mit uns ihre Erfahrungen, die sie mit Gott und dem Glauben gesammelt hatten.
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Schwestern für ihre offene und herzliche Art bedanken. Insbesondere gilt dabei unser Dank den Schwestern Renate Lippe, Christine Muhr, Karin Jung, Christa Reichmann und Christina Kuhlmann.
Larissa Klaas, Anna Olbricht, Isabell Gaul, Maike & Katrin Beschoten





